Cancelled

Spätestens am Donnerstagabend war für mich klar, dass ich nicht am 31.03.2020 meine Pilgerreise in Frankreich/Spanien starten kann. Die Zustände in Spanien werden von Tag zu Tag schlimmer und ab Montag gilt der Notstand. Sämtliche Pilgerherbergen sind geschlossen, andere Pilger berichten von errichteten Straßensperrungen und sind froh, noch einen Flieger nach Deutschland erreicht zu haben.

Meine Unterkunft für den ersten Tag konnte ich bereits kostenlos stornieren. Da mein Flug über Irland nach Frankreich geht, warte ich hier noch ab, ob er nicht eh von der Fluggesellschaft gecancelt wird.

Wann ich meine Reise dann letztlich antreten kann, steht in den Sternen. Sich 6 Wochen am Stück freizuschaufeln ist nun mal nicht so einfach, zumal man im Moment nicht absehen kann, wie lange der Sars-CoV-2 uns noch beschäftigt.

Aufgeben will ich meinen Traum natürlich nicht. Ich werde weiterhin trainieren, soweit das möglich sein wird, und auch hier darüber bloggen. Der Odenwald hat noch viele schöne Wanderwege und auch den Neckarsteig möchte ich bezwingen.

Ich hoffe, dass wir alle möglichst gesund bleiben und wir das schlimmste in Deutschland durch die Maßnahmen verhindern können.

In diesem Sinne: Ultreia!!! (Grob übersetzt: Als weiter!)

Odenwald-Neckar-Runde

Heute ging es von Rothenberg nach Hirschhorn und wieder zurück. Den Hinweg nach Hirschhorn kann man auch als weniger geübter Wanderer laufen. Zunächst führte er uns am Baumlehrpfad in Rothenberg vorbei.

Baumlehrpfad mit allen Bäumen des Jahres ab 1989
Wegweiser
Der Weg war heute mit R5 gekennzeichnet und wie immer gut zu finden.

Bevor die Wegmarkierung uns dann an Kortelshütte vorbei, weiter nach Hirschhorn lotste.

Cordulas Hütte
Cordulas Hütte

Nachdem wir uns in Hirschhorn die Burg angeguckt und uns kurz gestärkt hatten, ging es dann doch ganz schön steil den Berg hinauf.

Burg Hischhorn
Burg Hirschhorn
Burg Hirschhorn
Burg Hirschhorn
Burg Hirschhorn
Panorama auf der Burg
Hund bei Pause
Pause mit weiter Aussicht

Nachdem wir den Berg dann erklommen hatten, war der Weg wieder gut befestigt und ohne Probleme zu gehen.

Er führte uns weiter am Naturdenkmal „Steinerner Tisch“ vorbei, welches schon seit 1797 hier steht.

Steinerner Tisch
Naturdenkmal „Steinerner Tisch“
Schild am „Steinerner Tisch“

Wir wanderten weiter Richtung Igelsbach, hier kann man in der Ferne Eberbach sehen, bevor es wieder an Kortelshütte vorbei und dann zu unserem Auto nach Rothenberg ging.

Neckar-Odenwald-Runde
Heutiger Marsch – Neckar-Odenwald-Route

Die Route war ok. Durch das Wechseln der Schwierigkeitsstufen, war viel Abwechslung dabei und ich weiß nun, wieso die Route bei Odenwaldtourismus als schwer eingestuft wird. Zwischendurch war der Weg körperlich sehr anstrengend, weshalb Bud auf der Heimfahrt eingeschlafen ist.

Alles in allem war es ein schöner Sonntagsausflug.

Schlafender Hund
Bud auf der Heimfahrt.

Kleines Trainingslager

Am Wochenende haben Bud und ich wieder unsere Heimat erkundet und sind dabei über 37km gelaufen. Am Freitag starteten wir mit einer Runde durch das Winterwonderland Beerfelden, allerdings gab der Schnee nur ein kurzes Gastspiel in Oberzent.

Unsere Route am Freitag
Boxer-Welpe in Schneelandschaft
Mein Trainingspartner Bud am Trimm-Dich-Pfad in Beerfelden
Winter in Beerfelden
Einer meiner Lieblingsplätze in Beerfelden

Am Samstag nahmen wir uns dann die Route S6, auch bekannt unter „Burg-Freienstein-Weg“, vor.

Wir starteten, anders als vorgesehen, bei meinen Eltern im Siedlerweg und liefen Richtung Trimm-Dich-Pfad, wo man in die Route einsteigen kann. Der Weg führte uns zunächst mit seinen Markierungen Richtung Leonardshof, vorbei an Grubers Eiche, zur Burg Freienstein und schließlich zur alten Wiese. Hier machten wir eine kurze Rast und ich schwelgte in Erinnerungen an viele schöne 1. Mai-Tage.

Burg-Freienstein-Weg in Oberzent
Burg-Freienstein-Weg – unsere Samstagtour
Leonhardsbrunnen  Beerfelden Oberzent
Leonhardsbrunnen – der Quelle wird heilkräftige Wirkung zugesprochen
Grubers Eiche im Winter
Grubers Eiche
Wegweiser Odenwaldklub
Wegweiser mit dem S6 Zeichen, das alle paar Meter den Weg markiert. Verlaufen fast ausgeschlossen… Fast…
Burg Freienstein in Gammelsbach
Panorama Burg Freienstein in Gammelsbach
Alte Wiese Hütte
Rast an der „Alte Wiese“

Danach traten wir den Heimweg an und Bud musste in die Badewanne, da der Boden durch die Schneeschmelze doch sehr aufgeweicht war und er voller Schlamm war. Deshalb habe ich für unseren Sonntagsspaziergang einen Weg mit größtenteils festen Untergrund gewählt.

Los ging es Richtung Falken-Gesäß mit einem kurzen Abstecher zur Liederbach. Wir folgten den Zeichen FG1, bis wir uns dann wieder Richtung Beerfelden begaben und am Heldenhain rauskamen.

Hier nahmen wir unsere Route vom Freitag wieder auf und liefen schließlich durch die Stadt wieder nach Hause. Jetzt schmerzt die Oberschenkelmuskulatur, aber das Wandern hat mir wieder einmal ein bisschen Frieden zurück gebracht 🙂 Keep calm and hike on!

Sonntagsspaziergang Liederbach – Falken-Gesäß – Beerfelden
Liederbach  Grillhütte
Liederbach Grillhütte
Brunnen Oberzent  Falken-Gesäß
Brunnen bei Falken-Gesäß